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Sheev Palpatine
Palpatine
Beschreibung
Spezies:

Mensch

Geschlecht:

Männlich

Haarfarbe:

Grau

Augenfarbe:

Blau

Körpergröße:

1,78 Meter[1]

Biografische Daten
Geburtsdatum:

82 VSY

Tod:

4 NSY

Heimat:

Naboo

Beruf/Tätigkeit:
Meister:

Darth Plagueis[1]

Schüler:
Zugehörigkeit:
„Eure Überheblichkeit ist eure Schwäche“
— Luke Skywalker zu Palpatine

Sheev Palpatine,[6] außerdem bekannt unter seinem Sith-Namen Darth Sidious,[5] war der Senator seiner Heimatwelt Naboo im Senat der Galaktischen Republik und stieg durch die Naboo-Krise zum Obersten Kanzler und damit Vorsitzendem der Republik auf. Seine Macht und Identität als Oberster Kanzler nutzte er, um in der Galaxis einen Krieg zwischen der Republik und einer Separatistenbewegung zu entfachen, die von seinem Sith-Schüler Dooku angeführt wurde. Die darauf folgenden Klonkriege nutzte er schließlich, um den Jungen Jedi-Ritter Anakin Skywalker auf seine Seite zu ziehen, ihm zu seinem neuem Schüler Darth Vader zu machen und sich zum Imperator eines Galaktischen Imperiums aufzuschwingen. Er sorgte dafür, dass die Jedi, die ältesten Feinde der Sith, zerschlagen und verfolgt wurden und führte die Galaxis in eine Dunkle Zeit. Schließlich wurde er jedoch von seinem eigenem Schüler Darth Vader verraten, als dieser zum Licht zurückfand.

Biografie

Frühe Jahre

Sheev Palpatine wurde im Jahr 82 VSY auf dem Planeten Naboo als Sohn einer angesehenen Adelsfamilie geboren, mit denen er sich jedoch nicht verstand und sich von ihr distanzierte. Zu einem unbekannten Zeitpunkt lernte er den Sith-Lord Darth Plagueis kennen, der ihm scheinbar als einziger Verständnis entgegenbrachte und ihm erklärte, dass er die Macht nutzen konnte und sich der dunklen Seite vollständig öffnen müsste, um die absolute Macht zu erlangen. Plagueis offenbahrte sich ihm schließlich als Mitglied des Sith-Ordens, des uralten Gegenspielers der Jedi, der im Verborgenen weiter mit dem Ziel existierte, die Herrschaft über die Galaxis zu übernehmen. Als Schüler von Plagueis erhielt Palpatine den Namen „Darth Sidious“ und lernte aus Plagueis' Schriften, Studien und Experimenten nach und nach alles, was sein Meister wusste. Schließlich ermordete er diesen im Schlaf, da er keinen Nutzen mehr für ihn hatte.

Um Macht zu sammeln, kam Palpatine auf den Gedanken, in die galaktische Politik einzusteigen und versuchte, auch nach einer verlorenen Wahl zum Senator Naboos, sympathisch und geduldig zu erscheinen. Tatsächlich verbesserte sich sein Ruf unter den Bewohnern Naboos so sehr, dass er bei der nächsten Wahl zum Senator von Naboo und gleichzeitig dreißig weiteren Systemen aufsteigen konnte. Etwa zu dieser Zeit suchte Sidious nach einem eigenem Schüler,
Sidious findet Maul

Palpatine nimmt den jungen Maul, zum Schüler

dem er seine Lehren vermitteln könnte. Zu diesem Zweck begab er sich zu dem nebligen Planeten Dathomir, der, wie er wusste, von den Nachtschwestern, einem Volk von machtnutzenden Frauen beherrscht wurde.[7] Die Anführerin der Nachtschwestern, Talzin, führte Palpatine herum und zeigte ihm auch die Untertanen der Schwestern, die Nachtbrüder, kämpferische Zabraks. Obwohl Palpatine zuerst versprach, Talzin zu seiner rechten Hand zu machen,[7] wählte er den jungen Nachtbruder Maul und bildete ihn zu einer lebenden Waffe und einem perfekten Attentäter aus, den er zwar für seine Pläne benutzte, aber nicht als seinen Nachfolger ausbildete. [7]

Während Darth Mauls Ausbildung engagierte sich Palpatine auch weiter in der Politik. Inmitten der korrupten und selbstgefälligen Senatoren auf Coruscant gelang es Palpatine, in der Öffentlichkeit durch seinen geduldigen, autoritären Charakter aufzufallen und sogar das Vertrauen des amtierenden Kanzlers Finis Valorum zu gewinnen, den er bald in seinem Amt ablösen wollte.

Naboo-Krise

„Ich werde Kanzler, das verspreche ich euch.“
— Palpatine zu Königin Amidala
Palpatine-Amidala

Palpatine und Königin Amidala im Senat

Nach und nach setzte es sich Palpatine zum Ziel, Valorum in seinem Amt als Kanzler abzusetzen. So ließ er den Kanzler durch geschickt platzierte Beweise und anonyme Korruptionsvorwürfe schwach aussehen und in Verruf bringen. Da Valorum Palpatines Rat schätzte, schlug der Senator ihm schließlich vor, die Steuern auf Handelswege im Äußeren Rand zu erhöhen. Palpatine wusste, dass Großunternehmen, wie die auch im Senat vertretene Handelsföderation, die ihren Profit dem Handel in dieser Gegend zu verdanken hatte, darüber verärgert sein würden. In seiner Verkleidung als Darth Sidious stachelte er den Vizekönig der Föderation, Nute Gunray, dazu an, eine Raumschiffblockade um Naboo zu errichten und den Handel dort zu stoppen. Um die Blockade zu legitimieren, sollte die junge Königin Naboos, Padmé Amidala, einen Vertrag mit der Föderation unterschreiben. Sie entkam jedoch von Naboo, weshalb Sidious seinen Schüler Darth Maul ausschickte, um sie zu fassen und zurück nach Naboo zu bringen. Jedoch schaffte es Amidala, zu ihm nach Coruscant zu kommen. Palpatine versuchte daraufhin, sie durch seine Redegewandtheit davon zu überzeugen, dass Valorum nichts gegen die Blockade Naboos unternehmen könne, da die Bürokratie ihn zu sehr einengen würde. Auf seinen Vorschlag hin stellte Amidala kurz darauf einen Misstrauensantrag gegen Kanzler Valorum, sodass das Kanzleramt neu besetzt werden musste. Die anschließende Wahl gewann Palpatine wie erwartet und versprach Amidala, die andauernde Korruption im Senat endgültig zu beenden. Nach der Befreiung Naboos besuchte der neue Kanzler Naboo und erfuhr, dass Darth Maul während der Schlacht um Naboo von Obi-Wan Kenobi getötet worden war.

Separatismus-Krise

„Ich werde nicht zulassen, dass diese Republik, die eintausend Jahre lang Bestand gehabt hat, einfach zerbricht. Meine Verhandlungen werden nicht scheitern.“
— Palpatine vor dem Jedi-Rat
Tyranus-Sidious

Palpatine und sein neuer Schüler Dooku.

Nach der Naboo-Krise sicherte Palpatine sich in seinem Amt und hatte unterdessen auch ein Auge auf Kenobi, der für Darth Mauls Tod verantwortlich war. Außerdem verfolgte er die Ausbildung seines neuen Padawans Anakin Skywalker, den viele Jedi für den Außerwählten hielten, der einer alten Jedi-Prophezeihung zufolge die Macht ins Gleichgewicht bringen würde. Während er Anakins Karriere aufmerksam verfolgte und mehr und mehr dessen Vertrauen gewann, traf er außerdem auf den Jedi-Meister Dooku, der nicht damit einverstanden war, dass die Jedi einer seiner Meinung nach korrupten Republik und nicht mehr ihren Prinzipien dienen würden. Nachdem Palpatine Dooku davon überzeugt hatte, dass er die Korruption aufs Schärfte bekämpfen wolle, erklärte ihm der Jedi später, dass er den Orden verlassen würde. Außerdem hatte ihm der Tod seines ehemaligen Padawans Qui-Gon Jinn, den Darth Maul auf Naboo getötet hatte, sehr zugesetzt. Als Dooku erwähnte, dass er bereit sei, die Dunkle Seite zu studieren und sich ihr zu stellen, um die Republik wieder zu dem zu machen, was sie einmal war, zog Sidious es zum ersten Mal in Betracht, Dooku als nächsten Sith-Schüler auszubilden. Nachdem er seine Amtszeit durch viele von ihm selbst inszenierte Krisen und Konflikte verlängerte, zeigte er sich Dooku, überzeugte ihn, sein Sith-Schüler zu werden und gab ihm den Namen Darth Tyranus. Als letzten Test ließ Sidious Tyranus dessen alten Jedi-Freund Sifo-Dyas töten. So konnten beide die Kontrolle über ein von Sifo-Dyas begründetes Geheimprojekts übernehmen: Eine Armee aus Klonkriegern, die auf Kamino für die Republik aufgestellt werden sollte. Tyranus gab sich in Palpatines Auftrag als Freund von Sifo-Dyas aus und schickte den Kopfgeldjäger Jango Fett zu den Kaminoanern, die aus seiner DNS die Klone herstellen sollten.

Palpatine-Jedi-Beratung

Palpatine berät sich mit den Jedi

Bald darauf begannen Dooku und Palpatine damit, Unzufriedenheit unter Mitgliedern der Republik zu sähen. Mehrere Tausend Sternensysteme traten so schließlich aus der Republik aus und schlossen sich einer separatistischen Bewegung namens „Konföderation unabhängiger Systeme“ an, die Dooku mit seinem Ruf als charismatischer Politiker leitete. Während Palpatine weiterhin als vertrauenswürdiger und friedliebender Kanzler mit dem Jedi-Rat zusammenarbeitete, fürchteten viele Bürger die wachsende Separatistenbewegung und forderten die Aufstellung einer offiziellen Armee der Republik, sodass der Senat 22 VSY schließlich darüber abstimmen sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt hielt Palpatine die auf Kamino produzierte Klonarmee noch in der Hinterhand, jedoch machte er sich für ihren Einsatz bereit. Als die Abstimmung beginnen sollte, erklärte Palpatine dem Senat, dass die Senatorin Padmé Amidala, frühere Königin von Naboo, mit knapper Not einem Bombenanschlsg auf ihr Schiff entkommen sei. Viele Senatoren sagen sich nun darin bekräftigt, mit einer Armee für mehr Sicherheit zu sorgen. Dennoch kam es zu keiner Einigung, sodass sich Palpatine nach der Senatssitzung in seinem Büro mit den Jedi und Senatorin Amidala beriet. Sie einigten sich darauf, dass Obi-Wan Kenobi und sein Padawan Anakin Skywalker Amidala beschützen sollten. Am nächsten Abend kam es jedoch zu einem zweiten Anschlag, weshalb Anakin die Senatorin zurück nach Naboo begleitete und Obi-Wan die Spur des Attentäters zurückverfolgte.

Einberufung einer Armee

„Und als erste Maßnahme mit diesen neuen Sondervollmachten werde ich eine Große Armee der Republik ins Leben rufen, um die zunehmende Bedrohung durch die Separatisten abzuwehren.“
— Palpatine beruft die Armee ein.
Palpatine im Senat

Palpatine beruft die Große Armee der Republik ein.

Obi-Wans Nachforschungen ergaben später, wie der Jedi dem Büro des Kanzlers per Hologramm mitteilte, dass die Kaminoaner für die Republik eine Armee aus Klonkriegern aufstellen worden und dass die Separatisten wiederum auf Geonosis eine Armee aus Kampfdroiden herstellen würden. Palpatine tat überrascht und besorgt, da er die Armee ohne besondere Befugnisse vom Senat nicht benutzen dürfe. Sein Berater Mas Amedda schlug daraufhin vor, dem Senat das vorzuschlagen Palparine mit Notstandsvollmachten auszustatten. Senatorin Amidalas Stellvertreter Jar Jar Binks tat dies kurz darauf, was den Senat überzeugte, Palpatine die absolute Befehlsgewalt über die Republik zu geben. Sofort berief der Kanzler die Klonarmee zur „Großen Armee der Republik“ ein.

Klonkriege

Nachdem die Große Armee Geonosis angegriffen hatte und den unterlegenen Jedi zur Hilfe geeilt war, begann zwischen der Republik und den Separatisten nun ein offener Krieg, den Palpatine auf beiden Seiten steuern konnte. Durch seine zahlreichen Kontakte schaffte er es, den Krieg immer weiter in die Länge zu ziehen und mehr Soldaten in den Krieg zu schicken. Die Jedi, die die Klonkrieger inmitten des verheerenden Konfliktes anführten, verloren mehr und mehr ihr Ansehen beim Volk, da sie nun militärisch vorgingen. Inmitten dieser Ereignisse zog er durch seine Notstandsvollmachten immer mehr Macht an sich und konzentrierte sich darauf, Anakin Skywalker von Obi-Wan und dem Jedi-Rat abzuspalten und für ihn zu einer väterlichen Vertrauensperson zu werden. Regelmäßig stellte er beim Rat die Kriegserfolge Anakins nach vorne und erhielt so immer mehr Vertrauen von ihm. Auf dieses Weise erfuhr er außerdem von Geheimnissen Anakins, die selbst Obi-Wan nicht anvertrauen wollte, wie beispielsweise, dass er auf Tatooine nach dem Tod seiner Mutter ein ganzes Lager von Tusken-Räubern aus Rache getötet hatte.

Im dritten Jahr der Klonkriege sah Palpatine die Zeit gekommen, die letzte Phase seines Planes einzuläuten und befahl dazu Dooku, Coruscant mit so gut wie allen verfügbaren Streitkräften anzugreifen und den Kanzler - also ihn selbst - zu entführen. Gemeinsam mit Dooku leitete der Oberkommandant Grievous die Operation, die umgehend in die Tat umgesetzt wurde. Als sich Palpatine noch in seinem Büro aufhielt, traten sogleich die Jedi-Meister Shaak Ti und Stass Allie ein, um ihn in seinen Schutzbunker zu eskortieren. Zunächst weigerte sich Palpatine, um mehr Zeit zu schinden, doch als er bemerkte, dass General Grievous sie bereits angriff, folgte er den Jedi bereitwillig. Auf der Flucht wurde Stass Allie von den beiden g
Jedi-Palpatine-Grievous

Shaak Ti und Stass Allie beschützen Palpatine vor General Grievous

etrennt und als der Kanzler mit Shaak Ti am Bunker angekommen war, standen dort bereits mehrere Jedi für Palpatines Verteidigung bereit. Während Palpatine im Inneren des Bunkers ausharrte, griff Grievous die Jedi an und tötete alle außer Shaak Ti, die er ausschaltete und gefesselt zurückließ. Der General brachte Palpatine zu seinem Flaggschiff, sperrte ihn zu Dooku und wollte sobald wie möglich in den Hyperrraum entkommen. Jedoch verwickelten die Streitkräfte der Jedi, zu denen auch Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker gehörten, der vor einiger Zeit zum Jedi-Ritter ernannt worden war, die separatistischen Schiffe in eine Raumschlacht über Coruscant. Von ihrem Quartier auf der Landeplattform aus beobachteten Dooku und sein Meister, wie Obi-Wan und Anakin in das Schiff eindrangen und sich bis zur Aussichtsplattform durchkämpften. In dem Raum angekommen, wurden die beiden Jedi sogleich von Dooku in einen Kampf verwickelt, in dem der Sith-Schüler zuerst Obi-Wan bewusstlos schlagen konnte, aber dann von Anakin besiegt und entwaffnet wurde. Sofort befahl Palpatine Anakin, Dooku zu töten, was dieser tat, obwohl es nicht dem Kodex der Jedi entsprach. Mit diesem Schritt war er wieder näher an die Dunkle Seite geraten.

Auch nach seiner „Rettung“ manipulierte Palpatine Anakin immer mehr. Am nächsten Abend ließ er dem Jedi die Bitte zukommen, sich mit ihm im Galaktischem Opernhaus zu treffen. Bald erschien Anakin in der Ehrenloge des Kanzlers und erfuhr von ihm, dass General Grievous, der nun der Anführer der Separatisten war, sich im Utapau-System im Äußeren Rand verstecken würde. Danach erzählte er Anakin noch die Geschichte seines alten Meisters Darth Plagueis, der ihm zufolge mithilfe der Macht Leben erschaffen konnte und sogar Personen vor dem Tod bewahren konnte. Diese „Legende“ sollte dazu dienen, Anakin noch mehr von den Jedi abzuspalten und ihm eine Lösung zu bieten, um seine schwangere Frau Padmé zu retten, dessen Tod er in Visionen gesehen hatte.

Vernichtung der Jedi

„Commander Cody, die Zeit ist gekommen. Führt die Order 66 aus!“
— Palpatine erteilt die Order 66
Wenig später hatte sich Palpatine wieder in sein privates Büro zurückgezogen und wurde dort erneut von Anakin besucht, der ihm mitteilte, dass Obi-Wan General Grievous angegriffen hatte. Palpatine wusste, dass Anakin lieber selbst den General angegriffen hätte und behauptete, dass die Jedi versuchen würden, ihn zurückzuhalten und dass er nur durch die dunkle Seite wahre Macht erlangen könnte. Sofort begriff Anakin und bedrohte Palpatine mit seinem Lichtschwert, war jedoch unfähig, den enttarnten Sith, der solange sein Freund und Unterstützer gewesen war, festzunehmen. Stattdessen erklärte er Palpatine, dass er umgehend dem Rat der Jedi Bericht erstatten würde und ließ Palpatine in dessen Büro zurück. Bevor die Jedi eintrafen, bereitete Palpatine sich auf einen Ka
Windu vs Palpatine

Palpatine duelliert sich mit Mace Windu

mpf vor und nahm sein Sith-Lichtschwert wieder an sich. Kurze Zeit später betrat Jedi-Meister Mace Windu mit drei anderen das Büro und erklärte dem Kanzler mit gezogenem Lichtschwert, dass er unter Arrest stehe. Sofort griff der Sith-Lord die Jedi an, tötete Windus Begleiter mit wenigen Streichen und lieferte sich mit Windu selbst eigenen Kampf bis zu dem Panoramafenster seines Büros, wo er schließlich entwaffnet wurde und zu Boden fiel. In diesem Moment schritt Anakin in das Geschehen ein, als Palpatine Windu plötzlich mit Machtblitzen attackierte und dabei schrecklich deformiert wurde. Als Windu darauf zum Schlag gegen Palpatine ausholte, schlug Anakin Windus rechte Hand ab, um Palpatine zu retten und ermöglichte es dem Sith, Windu mit einer weiteren Attacke aus Blitzen durch das Panoramafenster in die Häuserschluchten Coruscants zu befördern. Zunächst geschockt über
Palpatine Order 66

Palpatine befielt die Ausführung der Order 66

seine Tat sank Anakin zu Boden und unterwarf sich schließlich Palpatine, um Padmé zu retten. Palpatine ernannte ihn zu seinem Schüler, gab ihm den Namen „Darth Vader“ und beauftragte ihn damit, alle Jedi im Jedi-Tempel zu töten. Er selbst stellte eine Verbindung zu allen Klonkommandanten in der Galaxis her, die sich mit den Jedi-Generälen auf Missionen befanden und befahl die sofortige Ausführung der Order 66, sodass sich alle Klone gegen die Kedi wandten und sie ermordeten. Des weiteren kontaktierte er den Rat der Separatisten, der sich im Mustafar-System verschanzt hatte und erklärte, dass sein neuer Schüler Darth Vader sie bald belohnen würde. Tatsächlich tauchte Vader jedoch auf, um die Separatisten zu ermorden und ihre Droidenarmeen abzuschalten, sodass die Klonkriege in kürzester Zeit beendet waren.

Gründung des Galaktischen Imperiums

„Um weiterhin allgemeine Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten, wird die Republik umgestaltet werden. Und zwar zum Ersten Galaktischen Imperium!“
— Palpatine proklamiert das Imperium
Nach dem schnellen Ende des Krieges berief Palpatine eine Sondersitzung des Senates ein und gab vor, durch einen Attentatsversuch der Jedi deformiert und verletzt zu sein. Er erklärte, dass die Jedi sich schon lange gegen ihn verschworen hätten und dass sie sie Schul
Imperium

Palpatine ruft das Galaktische Imperium aus

d am Beginn und an der Verlängerung des Krieges tragen würden. Darauf gestaltete er die Republik als Reaktion auf diesen angeblichen Verrat zum Ersten Galaktischen Imperium um, zu dessen Imperator er sich selbst ernannte. Somit hatte Palpatine sein Ziel, die Demokratie in sein Reich umzuwandeln, erreicht. Der Senat applaudierte begeistert in dem Glauben, dass die schleichende Bürokratie der Republik und die Uneinigkeit im Senat nun beendet sei. Nach diesem Triumph zog sich Palpatine in der Begleitung von Mas Amedda in sein Büro zurück, wo er von Darth Vader per Hologramm über den Tod des Separatistenrates informiert wurde. Als das Hologramm verschwand, stand plötzlich von Yoda vor ihm und verwickelte den Imperator in einen schicksalshaften Kampf, der sie bis in die nun leere Senatshalle führte, wo Palpatine die Senatslogen mithilfe der Macht als Wurfgeschosse verwendete, bis er Yoda gegenüberstand und diesen mit Machtblitzen attackierte. Als Yoda die Blitze abwehrte, kam es schließlich zu einer Art Mac
Yoda vs Palpatine

Palpatine kämpft mit Yoda

htexplosion, worauf Yoda aus der Senatshalle floh und für tot gehalten wurde. Einige Klonkrieger suchten kurz darauf die Halle nach Yodas Leichnahm ab, konnten ihn jedoch nicht finden. In diesem Moment spürte Palpstine, dass sich Vader in Gefahr befand und befahl Mas Amedda, sein Schiff vorzubereiten. Umgehend brach er nach Mustafar auf, um Vader zu suchen und fand ihn schließlich schwer verletzt, verbrannt und verstümmelt am Ufer eines Lavastromes. Mithilfe einer medizinischen Versorgungskapsel hielt Palpatine den fast tödlich verletzten Sith am Leben und brachte ihn zu seiner medizinischen Einrichtung auf Coruscant, wo die fortgeschrittensten Medidroiden ihn mit zahlreichen Prothesen und Lebenserhaltungssystemen ausstatteten und ihm schließlich eine schwarze Rüstung mit einem Helm aufsetzten. Als der wiederhergestellte Vader Palpatine fragte, wie es Padmé gehe, antwortete der Sith-Lord, dass Vader sie wohl in seinem Zorn getötet habe und beobachte höchst zufrieden, wie sein Schüler in einem Zornesausbruch sämtliche Droiden und Apparaturen in seiner Umgebung zerstörte. In den ersten Wochen seiner Herrschaft über das Galaktische Imperium konzentrierte sich Palpatine hauptsächlich darauf, seine Macht zu festigen und den Senat und die Öffenlichkeit zum Schweigen zu bringen. Vor einigen Senatoren erzählte er erneut, wie die Jedi die Republik verraten hatten und machte klar, das er alle Rebellionsversuche oder Spaltungen gegen das Imperium nicht tolerieren und hart bestrafen würde. Seine ehemaligen Notstandsvollmachten übertrug er auf regionale Moffs, die über einzelne Planeten wachen und dere
Sith-Todesstern

Palpatine und Vader beobachten den Bau des Todessterns

n Loyalität zum Imperium sicherstellen sollten. Somit hatte der Imperiale Senat de facto keine Funktion mehr und diente nur noch als beratendes Organ ohne Macht. Palpatine benutzte gegenüber dem Senat seine Entstellung als Ausrede, um sich weiter vom Senat zu distanzieren und sich wichtigeren Dingen, wie der Durchführung sinistrer Sith-Rituale. Gemeinsam mit Darth Vader reiste er wenig später noch einmal in den Äußeren Rand zu Moff Tarkin, um dem Bau der neuen Superwaffe des Imperiums beizuwohnen, einer mondgroßen Kampfstation mit der Feuerkraft, ganze Planeten zu zerstören: dem Todesstern.

Galaktischer Bürgerkrieg

Palpatine ahnte bereits seit der Gründung des Imperiums, dass Rebellionen gegen ihn unvermeidlich wären und sah dich darin bestätigt, als sich die Allianz zur Wiederherstellung der Republik mithilfe
Palpatine und Vader Gespräch

Palpatine befielt Vader die Auslieferung Luke Skywalkers

der Senatoren Mon Mothma und Bail Organa bildete und das Imperium bekämpfte, um die Ordnung der Republik wiederherzustellen. Palpatine glaubte nicht, dass die oft auch als Rebellen-Allianz bezeichnete Organisation eine ernstzunehmende Gefahr darstellte und schicker stattdessen im Jahr 0 VSY Vader zu Tarkin, um die Fertigstellung des Todessterns zu beaufsichtigen. Als er darüber Meldung erhielt, dass der Todesstern nun bereit sei, nach dem geheimen Stützpunkt der Rebellen zu suchen, ging er erneut vor den Senat und verkündete die sofortige Auflösung der Institution. Viel später erfuhr er von Darth Vader, dass er der einzige Überlebende der Schlacht von Yavin sei und der Todesstern dort von dem Rebellen-Piloten Luke Skywalker zerstört worden sei. Zornig befahl Palpatine Vader, die Flotte der Rebellen ausfindig zu machen und zu vernichten, während er selbst versuchte, mehr über diesen Luke Skywalker herauszufinden. Während Vader die Rebellen jagte, kontaktierte er ihn und erklärte Vader gegenüber, dass Luke der Sohn von Anakin Skywalker sei und dass Vader ihn für die Dunkle Seite gewinnen solle. Nach einem Duell zwischen Luke und Darth Vader, dass Luke mit Verletzungen überlebte, entschied er sich schließlich dazu, Vader durch dessen eigenen Sohn zu ersetzen. Er sorgte dafür, dass die Agenten der Rebellen die Nachricht erhielten, dass ein Zweiter Todesstern im Orbit des Waldmondes Endor erbaut wurde und dass er den Bau persönlich überwachen würde, was alles der Wahrheit entsprach, jedoch verbreitete er außerdem die Information, dass die Waffensysteme des Zweiten Todessterns noch nicht einsatzbereit seien, um die Rebellion in eine Falle zu locken. Die Rebellen sahen endlich eine Chance, den Imperator selbst zu töten und sammelten ihre Flotte für einen Angriff. Kurz vor dem Angriff ergab sich Luke Skywalker Vader und wurde von ihm zu Palpatines Thronsaal auf dem Todesstern gebracht. Palpatine erklärte dem jungen Jedi, dass die ganze Schlacht eine von ihm ersonnene Falle war und ließ den Hass in Luke Überhand gewinnen, um ihn der Dunklen Seite nahe zu bringen. Jedoch besann sich Luke auf seine Jedi-Ausbildung und wollte nicht gegen Vader kämpfen, sondern ihn zur Hellen Seite bekehren. Jedoch verwickelte ihn Vader in ein Duell, bei dem er sich vor seinem Vater versteckte. Als Vader die Existenz von Lukes Schwester Leia in Lukes Geist spürte, schlug er vor, sie anstelle von Luke zur Dunklen Seite zu bekehren. Wutentbrannt griff Luke nun Vader an und schlug ihm einen Arm ab. Sofort befahl Palpatine Luke, nun Vader niederzustrecken und seinen Weg zur Dunklen Seite zu vollenden. In diesem Moment weige
Palpatines Tod

Palpatine stürzt in den Reaktorschacht

rte sich Luke jedoch, warf sein Lichtschwert von sich und erklärte dem Imperator, dass dieser versagt hätte. Palpatine erkannte, dass sich Luke nicht wie sein Vater zur Dunklen Seite bekehren lassen würde und attackierte ihn mit Machtblitzen, um ihn zu töten. Jedoch griff der schwer Verletzte Vader ihn nun von hinten und warf ihn den Reaktorschacht, wo Palpszine direkt in den Reaktorkern des Todessterns stürzte und sein Körper explodierte. Kurz nach seinem Tod kam es zum Wendepunkt der Schlacht und die Rebellen-Allianz siegte über das Imperium.

Vermächtnis

Die Nachricht von Palpatines Tod verbreitete sich in Windeseile überall in der Galaxis aus. Viele Planeten, darunter Bespin, Tatooine, Naboo und sogar Coruscant feierten den Tod Palpatines und hofften auf eine gute Zukunft. Im Imperium löste der Tod des Imperators eine große Verwirrung im Imperium aus, da nicht klar war, wer nun seine Nachfolge antreten sollte. Ein heftiger Kampf zwischen Palpatines Beratern begann, der den Fall von Coruscant an die Rebellen-Allianz zur Folge hatte. Zahlreiche Imperiale sagten sich mit einem Teil der Armee los und trieben als unabhängige Kriegsherren ihr Unwesen, während die vereinzelten Imperialen Streitkräfte sich in den Äußeren Rand zurückzogen.

Persönlichkeit

Palpatine war ein Meister der Manipulation und verstand sich bestens darauf, andere zu seinen Zwecken zu manipulieren, wie er es mit dem Senat und dem Rat der Jedi tat. Als Politiker zeigte er sich als Souverän und Loyal gegenüber den Prinzipien der Republik, während die meisten Senatoren keinen Wert mehr darauf legten. Alle, die er manipulierte und zu seinen Zwecken ausspielte, betrachtete er nur als Mittel zum Zweck auf seinem Weg zu grenzenloser Macht. So plante er beispielsweise auch, Vader, der ihm viele Jahre lang treu gedient hatte, durch dessen Sohn zu ersetzen, da dieser ein größeres Potenzial hatte. Er hatte nie vor, einem seiner Schüler gemäß der Regel der Zwei alles beizubringen, was er wusste, sondern seine Macht um jeden Preis zu erhalten und sein Leben zu verlängern.

Neben seiner Intriganten Persönlichkeit war Palpatine zudem ein guter Lichtschwertkämpfer, was sich darin
Macht-Blitz

Palpatine benutzt Macht-Blitze

zeigte, dass er mehrere Jedi-Meister in wenigen Sekunden töten konnte und sehr geübt im Gebrauch der Macht. So war er sowohl dazu in der Lage, tödliche Machtblitze zu entfesseln, als auch Personen geringfügig mit der Macht am Leben zu erhalten, wie er es bei Vader demonstrierte, bevor dieser seine lebenserhaltende Rüstung bekam. Außerdem schaffte er es, seinen Geist vor der Wahrnehmung der Jedi zu verschließen und seine dunkle Präsenz in der Macht zu verschleiern.

Quellen

Einzelnachweise

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